Canfield Solitaire spielen — Reservestapel, Zufälliger Fundamentrang
Canfield ist ein Patience mit einem Deck, von Richard A. Canfield um 1900 als Casinospiel erfunden. Vier Tableau-Spalten mit je einer Karte, eine 13-Karten-Reserve und vier Fundamente — aber der Fundamentrang ist nicht immer das Ass. Die erste auf ein Fundament ausgeteilte Karte bestimmt den Startrang für alle vier. Von dort baut man aufwärts nach Farbe, mit Wraparound vom König zurück zum Ass, falls nötig. Die 13-Karten-Reserve und das Drei-Karten-Ziehen aus dem Talon erzeugen ein enges, charakteristisches Rätsel. Kostenlos im Browser, ohne Anmeldung. Funktioniert offline, sobald die Seite geladen ist.
Wie spielt man Canfield?
Ziel: Alle vier Fundamente aufwärts nach Farbe (mit Wraparound) aufbauen, bis jedes 13 Karten enthält.
Aufbau
- Reserve: 13 Karten gestapelt, nur die oberste ist sichtbar und spielbar.
- Tableau: vier Spalten mit je einer aufgedeckten Karte.
- Fundamente: vier Stapel. Die erste Fundamentkarte wird zu Beginn ausgeteilt — ihr Rang ist der Startrang für alle vier.
- Talon: die restlichen 34 Karten verdeckt. Karten werden zu dritt umgedreht, oben spielbar.
Regeln
- Tableau-Spalten abwärts mit Wechselfarben bauen, mit Wraparound. Dame kann auf König, aber König kann auch auf Ass (weil das Ass dem König folgt im Wraparound).
- Fundamente aufwärts nach Farbe ab dem ausgeteilten Rang aufbauen. Ist der Startrang 7, gehen die Fundamente 7-8-9-10-B-D-K-A-2-3-4-5-6.
- Gruppen von Karten als einen Block bewegen, wenn die Wechselfarben durchgehend gelten.
- Leere Spalten werden automatisch aus der Reserve gefüllt. Wenn die Reserve aufgebraucht ist, kann jede Karte (oder Gruppe) eine leere Spalte besetzen.
- Der Talon wird unbegrenzt durchgespielt — drei auf einmal umdrehen, nur die oberste jedes Tripletts ist spielbar.
Canfield vs. Klondike
Beide bauen mit Wechselfarben, aber die Layouts und Talon-Regeln unterscheiden sich in drei wichtigen Punkten.
| Aspekt | Klondike | Canfield |
| Tableau-Spalten | 7 (1–7 Karten) | 4 (je 1 Karte) |
| Reserve | Keine | 13 Karten (oberste sichtbar) |
| Fundament-Start | Immer Ass | Zufällig — durch erste ausgeteilte Karte bestimmt |
| Befüllung leerer Spalte | Nur König | Auto aus Reserve, dann jede Karte |
| Talon-Recycling | Unbegrenzt (variiert) | Unbegrenzt |
| Praktische Gewinnrate (geübt) | ~40 % Draw 1 | ~5–15 % |
Beste Canfield-Strategie
- Zuerst die Reserve abarbeiten. Jede Reservekarte, die Sie freilegen, ist ein Hindernis weniger, das die Auto-Befüllung blockiert. Bis die Reserve leer ist, sind Ihre Tableau-Optionen eingeschränkt.
- Auf den Rang-Wraparound achten. Fundamente und Tableau wickeln sich um. K-A und A-2 sind beide legal in ihren jeweiligen Kontexten. Schicken Sie eine Karte nicht reflexartig hoch, nur weil sie der nächste Fundamentrang ist — prüfen Sie, ob das Tableau sie noch braucht.
- Um die Drei-Karten-Züge planen. Zwei von drei Talonkarten sind bis zum nächsten Durchgang unzugänglich. Gehen Sie einmal durch den Talon, um zu lernen, was darin steckt, bevor Sie große Tableau-Züge machen.
- Karten mittlerer Ränge nicht stranden lassen. Beginnt Ihr Fundament bei 7 und ein Ass ist im Tableau begraben, brauchen Sie dieses Ass am Ende der Sequenz. Mittlere Ränge und der Wraparound erzeugen zusammen überraschende Engpässe.
- Leere Spalten sind Hebelwirkung. Bis die Reserve leer ist, können Sie sie nicht selbst füllen — danach werden sie aber so wertvoll wie in jedem Tableau-Spiel.
- Fundament-Symmetrie zählt. Versuchen Sie, alle vier Fundamente innerhalb weniger Ränge voneinander zu halten. Wenn eine Farbe vorausstürmt, fehlen den anderen Farben die Platzierungsziele.
Eine kurze Geschichte
Canfield wurde von Richard A. Canfield, einem New Yorker Glücksspieler und Casinobesitzer, um 1900 erfunden. Er verkaufte das Spiel in seinem Casino in Saratoga Springs: Spieler zahlten 50 Dollar pro Deck und verdienten 5 Dollar für jede Karte, die auf die Fundamente geschickt wurde — bei der niedrigen Lösbarkeit ein bewusst harter Hausvorteil. Das Spiel wird in britischen Patience-Traditionen auch Demon genannt und stammt aus der Zeit vor Canfields kommerzieller Version. Microsoft fügte Canfield in einige frühe Windows-Solitaire-Pakete ein, machte es aber nie zu einem Hauptspiel.
Über diese Version
Dieses Canfield läuft im Browser — kostenlos, ohne Download, ohne Anmeldung. Als App auf Telefon oder Computer installieren; nach der Installation funktioniert es offline. Unbegrenztes Rückgängig, Statistiken und eine tägliche Herausforderung mit derselben Verteilung für alle Spieler an diesem Tag, damit Sie Ergebnisse vergleichen können.
Andere Solitaire-Spiele
- Klondike — der Sieben-Spalten-Klassiker mit Fundamenten ab dem Ass
- FreeCell — alle Karten sichtbar, fast jede Verteilung gewinnbar
- Yukon — sieben Spalten, alle aufgedeckt, Hebe-Züge
- Spider — zwei Decks, zehn Spalten, Sequenzen nach Farbe